Buchbesprechung zu Kathrin Sohst: Zart im Nehmen – Wie Sensibilität zur Stärke wird

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Gebrauchsanweisung
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Ein Exemplar von „Zart im Nehmen – Wie Sensibilität zur Stärke wird“, erschienen im Frühjahr 2016 bei Gabal, sandte Kathrin Sohst auf Wanderschaft. Eine ungewöhnliche Marketingidee! – Ich war die erste Empfängerin. Heute ist es nach Berlin zur Professorin im Ruhestand, Dr. Gerda Lischke, mit der eingeklebten Gebrauchsanweisung weitergewandert. Dazu gehört u.a. das Schreiben einer Rezension auf Amazon, die ich im Folgenden auch hier veröffentliche.

Nach noch recht jungen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind schätzungsweise 15 bis 20 % aller Menschen hochsensibel. Sie nehmen Reize und Informationen intensiver wahr als die anderen. Was sich daraus für diese Frauen und Männer und ihre Mitmenschen ergibt?

Buchbesprechung

Dieses bemerkenswerte Buch hat mich positiv aufgewühlt, weil es mir deutlich mehr über die Tiefe meiner Sinneswahrnehmungen bewusst gemacht hat, als ich ahnte. Vor allem zeigte es mir, dass ich an-mir-hin-und-wieder-Zweiflerin Qualitäten verkannte, die es anzuerkennen und zu nutzen gilt (Teil 1).

Das Besondere an diesem Buch sind die mutmachenden Erfahrungsberichte von Hochsensiblen, die alle Bereiche des Lebens berühren und Perspektiven aufzeigen (Teil 2):

  • Sinne
  • Gesundheit
  • Arbeit und Beruf(ung)
  • Beziehungen und Familie
  • Freizeit und Konsum
  • Sinn und Übersinnliches

Es überraschte und freute mich, dass ich beim Lesen mir bekannten Menschen begegnete.

Der äußerst wertvolle Knackpunkt des Buchs: sowohl Selbsterkenntnis als auch Einstellungs- und Verhaltensänderungen können trainiert werden. Dazu geben Kathrin Sohst und andere Hochsensible viele nützliche und fundierte Handlungs- und Strategievorschläge (Teil 3).

Ich bin z.B. begeistert von der so leicht verständlich erklärten Art und Weise, wie Meditation anwendbar ist (S. 278 ff.). Damit gehört eine von mir bisher als Handicap empfundene Ungeduld der Vergangenheit an.

Sensibilität ist Stärke!

Deshalb:

  • Scheue nicht vor der Erkenntnis Deiner Stärken zurück, die Du oder andere als Schwächen auslegen mögen;
  • akzeptiere Dich selbst und lasse Deine (wieder-)entdeckten Stärken zu;
  • verändere mit dabei entwickelter Authentizität Dein Leben zu Deinem Besten.

Das Buch „Zart im Nehmen – Wie Sensibilität zur Stärke wird“ von Kathrin Sohst zu lesen, bringt aber nicht nur Hochsensiblen Erkenntnis- und Handlungsgewinn, sondern trägt mit seinen Botschaften auch zur Überwindung verkrusteter Beziehungsstrukturen bei!

Ein Beitrag zum Thema „Buchherstellung“, Evelyn Kuttig

 

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