Auf dem Weg zum Website Relaunch – Kooperatives Arbeiten und Lernen

pixabay.com @ geralt
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Zunächst ein Absatz zum Status quo meines Tuns, dann die Geschichte, die 2012 ihren Anfang nahm und noch kein Ende hat … Wegen meiner Präsenz im Social Web und anhaltenden Teilnahme an diversen Webinaren und Netzwerktreffen hat sich herumgesprochen, dass ich vielseitig bewandert bin und mit vielen Menschen Kontakt pflege. Ich weiß, was diese Menschen erfolgreich tun und habe keine Scheu davor, ihnen auf der Suche nach Lösungen Fragen zu stellen. Deshalb fällt es mir leicht, Empfehlungen zu geben, Zusammenarbeit herzustellen oder Aufträge aus meinem Aufgabenrepertoire zu delegieren. Darüber hinaus wage ich aus eigenem Antrieb oder mit Zuspruch immer mal wieder völlig Neues. Learning by doing, ein Leben lang.

Entscheidung zum Website-Relaunch

Im Dezember 2015 legte ich einem Kunden nahe, einer frisch gegründeten augenärztlichen Partnerschaftsgesellschaft, deren Ärzteteam sich innerhalb eines guten Jahres von 4 auf 7 mit 25 Mitarbeiterinnen vergrößert hat, den nun gewünschten umfassenden Relaunch der Website in einem von mir zusammengestellten „Kreativteam“ mit versierten Kooperationspartern aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Webdesign umzusetzen. Meine Aufgabe wäre zukünftig Content- und Projektmanagement, also Koordination, Text und Redaktion.

Ich argumentierte gut, auch mit überzeugenden Arbeitsproben der von mir befragten Kollegen, denn von diesen hat derzeit keiner eine eigene Web-Präsenz. Wir bekamen grünes Licht für die Auftragsteambildung.

Während meines einige Wochen umfassenden Mail-Austauschs mit den vier partnerschaftlich verbundenen Augenärzten kristallisierten sich mehr und mehr ihre Zielvorstellungen heraus. Damit briefte ich meine Kollegen. Wir telefonierten, mailten und trafen uns – symbolträchtig von mir arrangiert am Dreikönigstag –, um eine gemeinsame Linie zu entwickeln.

Ende Januar hatten wir ein zweistündiges Kennenlerntreffen mit den Ärzten und der Praxis-Managerin. Gut vorbereitet mit den zusammengetragenen Kundenvorstellungen und unseren Ideen und Vorschlägen konnten wir punkten, das Briefing optimieren und in die nächste Runde starten: Präsentation und Angebot.

Vier Wochen später präsentierten wir den Entwurf der Website, der Strukturvorschläge, ein modifiziertes Logo und neben Blindtexten ein Textbeispiel zu einer der augenärztlichen iGeL-Leistungen enthält. Daneben stehen noch zwei weitere Themes zur Diskussion. Unser Angebot wurde akzeptiert, und wir sind gespannt, wo die Reise hingeht. (Darüber berichte ich hier.)

Eroberung eines neuen Arbeitsfeldes

2012/13 gestaltete ich die Website für die Gemeinschaftspraxis mit damals noch drei Augenärzten und einem Assistenzarzt – meine erste Begegnung mit WordPress. Zuvor hatte ich auf die Anfrage hin klargestellt, dass ich bis dahin noch nie eine Website gemacht hätte, nicht mal eine eigene, doch neugierig wäre und gerne bereit, Neues zu lernen. Ich wurde von allen, die ich um ihre Meinung bat, bestärkt. Also ließ ich mich als Print-Grafikerin, die bis dahin ausschließlich mit QuarkXPress unterwegs war, auf dieses Abenteuer ein.

In diesem Lernprozess unterstützte mich maßgeblich Edlef Stabenau, Bibliothekar an der Uni Harburg, der 2001 den Netbib Weblog ins Leben gerufen hat und der seither die Digitalisierung von Universitäts-Bibliotheken mit Schulungen der Mitarbeiter begleitet. Seit Juli 2019 ist Netbib mit neuem Namen auf einen neuen Server umgezogen.

Die Konzeptentwicklung ging mir glatt von der Hand. Die Inhalte zusammenzutragen, war recht zeitaufwändig. Mit WordPress freundete ich mich relativ schnell an. Hier das im März 2017 in Teamarbeit mit 9 Beteiligten entstandene relaunchte Ergebnis, das wie die alte Website von mir laufend aktualisiert und gepflegt wird.

Meine Website blieb zunächst nach wie vor nur geplant. Mir machten die Inhalte zu schaffen. Über sich selbst zu schreiben, ist etwas anderes als über Außenstehende oder Themen. Schließlich entschloss ich mich Anfang 2013 für ein drei Monate währendes und Mut machendes virtuelles Challenge bei Heide Liebmann.

Wir waren 12 Teilnehmerinnen mit ganz unterschiedlichen Hürden, die jede nehmen wollte – sei es Büroorganisation, Video-Produktion, Angebot von Kursen, Lauftraining, Unternehmenspräsentation, Startup usf. Heide Liebmann stellte uns Aufgaben, wir diskutierten unsere Etappenergebnisse und motivierten uns gegenseitig, trafen uns in Telefonkonferenzen und erreichten alle unsere Ziele. Mit einigen Frauen stehe ich noch heute im Kontakt.

Im Januar 2014 ging ich mit meiner Website an den Start, und im Mai eröffnete ich den Blog, auf dem im August der erste Gastbeitrag erschien. Was mir mit den Gastbeiträgen rund um das Thema „Buch“ vorschwebt, habe ich in einem Beitrag beschrieben und diesen als Vorwort kategorisiert. Erst beim Schreiben jenes Beitrags kam mir überhaupt die Idee, GastautorInnen einzuladen … Ich folge beim Bloggen meiner Intuition und einer Puzzle-Strategie.

Ich freue mich, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen:

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