Über meine Motivation, Rezensionen zu schreiben – von Margarete Rosen

Margarete Rosen – © Gudrun Petersen

Ganz überrascht war ich, als Evelyn mich bat, einen Gastbeitrag für ihren Blog zu schreiben. Thema sollte meine Motivation zum Rezensionenschreiben in meinem Arbeitsbereich sein. Wow, was für eine Anfrage.

Ich arbeite energetisch mit Menschen. Mit meiner Sensibilität und Erfahrung nehme ich die Energieströme im menschlichen Körper wahr. Menschen kommen mit den unterschiedlichsten Problemen, körperliche wie seelische, zu mir. Mit der Methode Therapeutic Touch arbeite ich auf der körperlichen Ebene und löse vielfältige Problemstrukturen auf. Schmerzen können gelindert, Stress und Ängste abgebaut werden, und Entspannung kann eintreten. So entsteht Raum für Neues.

Da ich als Lehrerin Menschen energetisches Arbeiten mit der Methode Therapeutic Touch nahebringe, werde ich immer wieder nach guter Literatur gefragt. Wo kann ich etwas über Therapeutic Touch, andere energetische Methoden und spezielle Aspekte der Anwendung nachlesen? Welches Buch sollte ich zuerst lesen? Dies sind einige der vielen Fragen.

Zu Therapeutic Touch gibt es nur eine begrenzte Anzahl Literatur. Diese ist schnell aufgezählt. Doch da sie von sehr speziellen AutorInnen geschrieben wurden, sind sie auch nur für eine spezielle Leserschaft geeignet. Um dies herauszustellen, habe ich mit dem Schreiben von Rezensionen begonnen.

Schnell kamen andere Themenaspekte hinzu

Ich LIEBE Bücher und lese auch sehr viel. Besonders Kinderbücher haben es mir angetan. Auf verschiedenen Internetplattformen begegnen mir Frauen, die über Tabu-Themen für Kinder schreiben. Mein eigenes Blog-Thema „Leben, Sterben und Tod“ umfasst eine riesengroße Palette an Unterthemen und Möglichkeiten, diese für Kinder aufzubereiten. Denn Trauer, Sterben und Tod sind Bestandteile unseres Lebens und gehen nicht spurlos an Kindern vorbei.

Mit den meisten AutorInnen der vorgestellten Bücher hatte ich vorher schon persönlichen Kontakt. Ich möchte den MENSCHEN hinter dem Buch kennenlernen. Helene Düperthal mit ihrem Lebensweichen-Verlag, Petra Hillebrand und Caroline Walker-Miano sind liebgewonnene Kontakte. So kamen rasch Interviews zu den Rezensionen dazu.

Interviews zeigen die Geschichte hinter der Geschichte

In Interviews kommen Themen zum Tragen, die ich auch in der Ausbildung zum Therapeutic Touch Practitioner wichtig finde. Wie empfinden Kinder? Was muss ich bei Kindern besonders beachten? Und, fast noch viel wichtiger: Was kann ich von Kindern lernen? Sie sind noch sehr direkt, nicht gesellschaftlich verbogen und sprechen oft ungeschminkt ihre Wahrheiten aus.

Und hinter den Kulissen vermittle ich gerne AutorInnen mit VerlegerInnen und Menschen, die eine besondere Geschäftsidee haben, wie etwa Anja Plechinger mit ihrer TROSTKUNST – heilsame Trauerverarbeitung und Klienten.

Ich mache die natürlichen Fähigkeiten, die in uns schlummern, sichtbar

Margarete Rosen – © privat 2017

Ein weiterer Aspekt für meine Rezensionen ist immer, dass ich die natürlichen Fähigkeiten, die in uns schlummern, sichtbar machen möchte. Und dies geht am Besten über Literatur. Denn wenn in einer Geschichte genau diese Aspekte von Achtsamkeit, Anteilnahme und auch über die Kraft unserer Selbstheilungskräfte erzählt wird, unterstützen sie meine Arbeit. Denn Glaube ohne Wissen, dieses ICH WEISS, ohne es erklären zu können, ist ein großer Bestandteil des energetischen Arbeitens.

Wenn im Buch Die Mondspielerin Marianne ganz ohne Lebensmut sich zum Sterben auf den Weg zum Meer macht und dort langsam sich selbst entdeckt, indem sie den Weg der Genesung durch das morgendliche Akkordeonspielen findet, bin nicht nur ich berührt. Die Botschaft „Nimm Dein Leben selbst in die Hand und entscheide verantwortungsbewußt!“ kommt an.

Es gibt viele Ratgeber zu „Wie werde ich glücklich und gesund“. Doch im Grunde bedarf es nur einer einzigen Sache: der Einsicht, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Wenn ich für meine Entscheidungen die Verantwortung übernehme und nicht jemand anderen dafür verantwortlich mache oder meine Verantwortung in die Hände anderer lege, erst dann kann ich mich entfalten und an Körper, Seele und Geist genesen. Wir lernen am liebsten durch Geschichten: Geschichten, die das Leben schreibt oder eben durch gute AutorInnen. Mythisches und Mystisches darf dann auch gerne dabei sein, wie in den Kurzgeschichten im Buch Federtanz von Henrike Staudte.

Und so wie die AutorInnen ihre Geschichten weben, webe ich die Energien im menschlichen Körper, so dass ein gutes Fließen möglich wird, biete Einsichten und neue Ansichten an, damit wieder neuer Mut in das Abenteuer Leben einfließen kann.

Margarete Rosen, Therapeutic Touch Teacher, arbeitet seit 2004 mit Menschen und bietet Workshops rund um Therapeutic Touch und Energiearbeit an.

Ein Beitrag zum Thema „Buchherstellung“, Schwarzaufweiss Evelyn Kuttig

Ich freue mich, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen:

2 Gedanken zu „Über meine Motivation, Rezensionen zu schreiben – von Margarete Rosen

  1. Ich habe mich so über diesen Blogbeitrag bei Dir gefreut, dass ich darüber auf meinem Blog erzählen mußte. Natürlich habe ich dabei auch über Dich erzählt. http://www.therapeutic-touch-west.de/2018/03/gastbeitrag-ueber-meine-motivation-rezensionen-zu-schreiben/
    Deine Arbeit, besonders mit den Stolpersteinen, spricht von einem ganz besonderen Gerechtigkeitssinn.
    Ich freue mich, liebe Evy, Dich demnächst persönlich kennenzulernen.
    LG
    Margarete

    1. Liebe Margarete,
      ich freue mich auch schon riesig darauf, dass unsere nun schon einige Jahre währenden virtuellen Begegnungen auf XING, Twitter und im Erfolgsteam endlich in einer realen mit ausführlichen Gesprächen münden wird.
      Dein Beitrag auf Deinem Blog ist, wie so viele andere, eine weitere Bereicherung für mich.
      Liebe Grüße, Evy

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